{"id":159,"date":"2014-07-20T12:19:50","date_gmt":"2014-07-20T11:19:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.glassmuseum.eu\/?page_id=159"},"modified":"2014-07-20T12:19:50","modified_gmt":"2014-07-20T11:19:50","slug":"die-entstehung-des-museums-und-die-entwicklung-der-sammlung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/die-entstehung-des-museums-und-die-entwicklung-der-sammlung","title":{"rendered":"Die Entstehung des Museums und die Entwicklung der Sammlung"},"content":{"rendered":"<p>Den Eingang des Glasmuseumsgeb\u00e4udes schm\u00fcckt ein Portal aus Sandstein, in dessen Wappen ein Anker platziert ist. Dieses Symbol des \u00dcberseehandels ruft die Vorstellungen von abenteuerlichen Reisen des zerbrechlichen Glases aus Nordb\u00f6hmen auf die weit entfernten M\u00e4rkte in den L\u00e4ndern des alten Kontinents, des exotischen Orients oder \u00dcbersee hervor. \u00dcbrigens sind die meisten Exponate aus dem Museum in den H\u00e4nden der Glaser, die es versucht haben, dem anderen Geschmack und den au\u00dfergew\u00f6hnlichen Anspr\u00fcchen ausl\u00e4ndischer K\u00e4ufer gerecht zu werden, entstanden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Entstehung des Glasmuseums in Nov\u00fd Bor ist der Fachverband des Glaswerkes verantwortlich. Dank der Unterst\u00fctzung der Beamten, die f\u00fcr die Exposition n\u00f6tigen R\u00e4ume im \u00f6rtlichen Gemeindehaus freigegeben haben, wurde das Museum im Mai 1893 er\u00f6ffnet. Obwohl die Stadt nacheinander die R\u00e4ume im Gemeindehaus f\u00fcr die Pr\u00e4sentation der wachsenden Sammlung zur Verf\u00fcgung gestellt hatte, ist es zur L\u00f6sung des Platzproblems erst im Jahre 1952 gekommen. Damals war das Museum in das Haus mit der Nummer 105 umgezogen, wo es sich bis heute befindet.<\/p>\n<p>Den Hauptanteil an Entstehung und Gestaltung des Museumssammelfonds in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts hatten die freiwilligen Arbeiter. Die Grundlage der Sammlung bilden die nicht sichergestellten Geschenke der \u00f6rtlichen Glaser und H\u00e4ndler, die sich bestens in der Glasindustrie auskannten und die die technische Schwierigkeit und Au\u00dfergew\u00f6hnlichkeit der kunsthandwerklichen Verarbeitung der heimischen und ausl\u00e4ndischen Herkunft der Glasprodukte zu sch\u00e4tzen wussten. Die Sammlung wuchs und gewann an Qualit\u00e4t aufgrund des Interesses der Produktions- und Exporth\u00e4user und durch die Glaswettbewerbe, die das Glasmuseum in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts veranstaltete. Nach der Erg\u00e4nzung zahlreicher \u00dcberweisungen der Vorkriegskommerzproduktion ehemaliger Glasfirmen, hat sich gegen 1960 in Nov\u00fd Bor die einzelne Glaskollektion zu formieren begonnen, die das wahre Bild von Glasherstellung im Lausitzer Gebirge um 1900 und in der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts zeigte.<\/p>\n<p>Im Geiste des Verm\u00e4chtnisses der Museumsgr\u00fcnder beobachtet auch das derzeitige Sammlerprogramm die Entwicklung der Glasgewerbeherstellung in der Umgebung von Nov\u00fd Bor, unterl\u00e4sst es dabei nicht, die T\u00e4tigkeit der Ateliers der \u00f6rtlichen Glasschule zu dokumentieren und widmet die Aufmerksamkeit der individuellen Sch\u00f6pfung der Glask\u00fcnstler. Im Jahre 1994 wurden die Glaswettbewerbe erneuert und die besten Arbeiten der Teilnehmer wurden in die Sammlung des Museums zur Pr\u00e4sentation und andauernden Aufbewahrung einsortiert<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Eingang des Glasmuseumsgeb\u00e4udes schm\u00fcckt ein Portal aus Sandstein, in dessen Wappen ein Anker platziert ist. Dieses Symbol des \u00dcberseehandels ruft die Vorstellungen von abenteuerlichen Reisen des zerbrechlichen Glases aus Nordb\u00f6hmen auf die weit entfernten M\u00e4rkte in den L\u00e4ndern des alten Kontinents, des exotischen Orients oder \u00dcbersee hervor. \u00dcbrigens sind die meisten Exponate aus dem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"_mi_skip_tracking":false},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/159"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=159"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/159\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.glassmuseum.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}